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St. Ingbert: Interessante Ausstellung in der Rathausgalerie

Pressemeldung vom 22. Mai 2014, 11:52 Uhr

Bilder aus St. Ingbert von Josef Matuschek: Schwarz-Weiß-Fotografien 1967 – 2014

St. Ingbert ist unzweifelhaft eine recht beschauliche Stadt. Das war auch in der Vergangenheit so, wenngleich sich der Charakter des Ortes deutlich verändert hat. Wie sich die damalige Kreisstadt den Menschen präsentierte, zeigt eine Fotoausstellung von Joseph Matuschek, die in der St. Ingberter Rathausgalerie gezeigt wird.
Der Künstler, hauptberuflich für die Ordnung bei der Stadtverwaltung verantwortlich, hat seit mehr als 50 Jahren seine Heimatstadt mit der Kamera erforscht. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Aufnahmen, die zum einen großen historischen Wert haben, zum anderen aber auch aus künstlerischer Sicht spannend sind. Der Betrachter wird in Ecken und Winkel der Ingobertusstadt geführt, die es heute gar nicht mehr gibt. Etwa den Hinterhof des ehemaligen barocken Rathauses. Oder Industrieanlagen der Firma Kayser Maschinenbau. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich Matuschek auch mit dem Zerfall und Abriss der Gebäude. Etwa, wenn er den Zusammenbruch des Schornsteins des ehemaligen Ofenhersteller JEGA dokumentiert.
In der Ausstellung werden auch eine ganze Reihe Fotografien gezeigt, die den Zustand eines Gebäudes oder Geländes früher und heute zeigen. Dadurch, dass der Fotograf auf Farbe verzichtet, ist der Vergleich besonders interessant. Denn diese Fototechnik hat den Vorteil, Details und Strukturen deutlich hervorzuheben. Auch bei Aufnahmen, die den Bauzustand von Gebäuden zeigt, die seit vielen Jahrzehnten zum Stadtbild St. Ingberts gehören. Die Post zählt dazu, aber auch das Rathaus. Matuschek will mit seinen Aufnahmen erinnern und bewahren. Wer daran teilhaben möchte, dem wird dringend der Besuch der Ausstellung empfohlen.

Quelle: Stadt St. Ingbert

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