Energiewechsel

St. Ingbert: Birgit Schöndorf stellt ihr Buch vor

Pressemeldung vom 1. Oktober 2015, 16:05 Uhr

„Eigentlich wollte ich nie Sozialarbeiterin werden“

Bei Birgit Schöndorf laufen die Fäden zusammen in Sachen Flüchtlingsunterbringung. Die Sozialarbeiterin, die für die St. Ingberter seit vielen Jahren die Verkörperung des Sozialdienstes schlechthin darstellt, hat ein Buch geschrieben. „Eigentlich wollte ich nie Sozialarbeiterin werden“ – so titelt das Büchlein. Sie berichtet aus ihrem Alltag. Einem Alltag, von dem die Bürger, die in so genannten normalen, bürgerlichen Verhältnissen leben, nichts wissen und auch nur wenig ahnen. Schöndorfs Klientel, das waren und sind die Menschen, die vom Sozialdienst betreut werden, das sind die Obdachlosen, das sind die Flüchtlinge. Sie hat die Ankunft der afrikanischen Flüchtlinge in den Achtzigern erlebt, sie hat die Kosovo-Flüchtlinge durch St. Ingbert begleitet, sie ist momentan die Schlüsselfigur für die Menschen, die aus Syrien und anderen Kriegsländern hierher kommen.

„Eigentlich wollte ich nie Sozialarbeiterin werden“ fasziniert durch das Augenzwinkern, das sich durchgängig durch ihre Sichtweise und Sprache zieht. Anekdoten zum Schmunzeln, Geschichten, die nachdenklich machen, und eine riesige Portion Humor, ohne den eine Sozialarbeiterin über kurz oder lang verzweifeln würde. Birgit Schöndorf über ihr Buch: „Lebensweisheit und Humor verbinden sich darin auf wunderbare Art und Weise mit der Gewissheit, dass es für jeden Mist eine Gabel gibt. Man muss nur im richtigen Heuhaufen danach suchen…“

Birgit Schöndorf stellt ihr Buch vor am Samstag, 10. Oktober, 11 Uhr, im Kunstraum von Max G., Rickertstraße 1. Der Kunstraum befindet sich im Haus der Kaffee-Stube in der 2. Etage.

Quelle: Stadt St. Ingbert

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