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Saarpfalz-Kreis: Guter Start beim Bildungspaket

Pressemeldung vom 19. April 2011, 09:50 Uhr

Vom bislang verzögerten Start der Hartz-IV-Reform bundes- und
landesweit ist beim Saarpfalz-Kreis nichts zu spüren. Hansotto Schulz,
Leiter des zuständigen Amtes für Ausbildungsförderung und
Unterhaltsangelegenheiten: „Wir haben die in Frage kommenden Kinder
schriftlich über die Ansprüche aus dem Bildungspaket zeitnah informiert.
Deshalb haben wir nun von über 3000 angeschriebenen Kindern über 800
Anträge erhalten. Das entspricht einer konkreten Rücklauf-Quote von rund
18 Prozent.“

Die Anträge beziehen sich auf unterschiedliche Teilbereiche des
Bildungs- und Teilhabepakets. Der Löwenanteil, nämlich 543 Anträge,
bezieht sich auf Essen in Schulen und Kindertagesstätten. Im Bereich
Spiele, Sport, Kultur und Freizeit wurden 106 Anträge gestellt, weitere
20 Anträge beziehen sich auf die Schulbeförderung, 56 Anträge auf
mehrtägige Ausflüge, 72 auf eintägige Ausflüge und schließlich 35
Anträge auf Lernförderung.

Landrat Clemens Lindemann: „Meine Mitarbeiter vom Amt für
Ausbildungsförderung und Unterhaltsangelegenheiten haben ganze Arbeit
geleistet. Unsere Rücklaufquote lässt sich sehen und ich bin mir sicher,
dass wir in den kommenden Tagen und Wochen die Quote noch verbessern
werden. Die Mittel vom Bund stehen ja bereit.“

Anspruchsberechtigt sind Empfänger nach dem SGB II und nach dem SGB XII
sowie nach dem Wohngeldgesetz, nach dem Bundeskindergeldgesetz und nach
dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Antragsannahme in der Kreisverwaltung in Homburg ist in Zimmer 182 des
Forums. Die beiden Sachbearbeiterinnen sind Anke Neumann und Ruth Zeiß,
die telefonisch erreichbar sind unter 0 68 41 / 1 04-84 65 und -81 38.
Für Grundsatzfragen ist Bernhard Müller beim Amt für
Ausbildungsförderung und Unterhaltsangelegenheiten, Telefon 0 68 41 /
1 04- 82 60 zuständig.

Quelle: Saarpfalz-Kreis

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