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Saarpfalz-Kreis: 4 000 Kinder profitieren kreisweit von der Hartz-IV-Reform

Pressemeldung vom 22. Februar 2011, 16:05 Uhr

Den Durchbruch bei der Hartz-IV-Reform sehen Landrat Clemens Lindemann und Sozialdezernentin Dr. Ulrike Zawar als wichtigen Schritt. Für den Saarpfalz-Kreis bedeutet die Reform unter anderem, dass 4 000 Kinder in den Genuss von Schulessen und – soweit erforderlich – Lernförderung kommen. Bislang waren es knapp unter 2 000 Kinder, die so vom Kreis unterstützt worden waren. Die 4 000 Mädchen und Buben können zudem einen Zuschuss bekommen, wenn sie in Vereinen der Saarpfalz aktiv werden möchten. „Nach bisherigen Berechnungen werden die rund 1,2 Millionen Euro, die vom Bund dem Saarpfalz-Kreis zur Verfügung gestellt werden, ausreichen, um das Bildungspaket kreisweit zu finanzieren“, so Sozialdezernentin Dr. Ulrike Zawar.
Ebenfalls gut für den Kreis sowie die Städte und Gemeinden ist die Tatsache, dass der Bund ab 2012 in die Finanzierung der Grundsicherung einsteigen wird. „Das sind über drei Jahre Jahr für Jahr siebenstellige Beträge in immer größer werdenden Schritten, die den Kreishaushalt und – über die Kreisumlage – die Städte und Gemeinden entlasten werden“, so Landrat Clemens Lindemann sichtlich glücklich über den Kompromiss zwischen Bund und Ländern.
Einen weiteren, sehr positiven Aspekt für den Arbeitsmarkt sieht der Chef der Kreisverwaltung bei den Mindestlöhnen: „Für etwa 1,2 Millionen weitere Arbeitnehmer wird es künftig bundesweit Mindestlöhne geben. Diese Lohnuntergrenze soll ab 1. Mai greifen. Und dies wird die Zahl der Menschen, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, obwohl sie vollzeitig erwerbstätig sind, sinken lassen.“

Quelle: Saarpfalz-Kreis

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