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Saarlouis: „Weihnachten hier und anderswo“ stimmt auf Feiertage ein

Pressemeldung vom 10. Dezember 2014, 11:29 Uhr

Saarlouis. Eine liebgewonnene Tradition in der Vorweihnachtszeit ist das Projekt „Weihnachten hier und anderswo“ des Integrationsbeirates der Kreisstadt Saarlouis. Gemeinsam mit Schulen aus dem Stadtgebiet – 2014 sind es die Martin-Luther-King-Schule und die Gemeinschaftsschule In den Fliesen – finden über Wochen zahlreiche Aktionen in den Klassen statt. So wird beispielsweise jeden Tag während des Unterrichts ein Licht als Symbol für freundschaftliche Hilfe untereinander entzündet. Außerdem schmücken die Kinder den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses. Um diesen versammelten sich alle Beteiligten jetzt zum Abschluss zu einer kleinen Feierstunde, sangen gemeinsam und erfuhren anhand einer Weltkarte viel Interessantes über Weihnachtsbräuche aus anderen Ländern.

Rund 80 Schülerinnen und Schülern und zahlreiche Gäste aus dem Stadtrat, den Beiräten und der Verwaltung konnten OB Roland Henz, Bürgermeisterin Marion Jost und der Vorsitzende des Integrationsbeirates, Patrizio Maci, begrüßen. „Vielen Dank, dass ihr alle hier seid und uns zeigt, wie Deutsche und Menschen anderer Nationen Weihnachten feiern“, sagte Roland Henz und dankte gleichzeitig Schulleitung und Lehrerkollegium der beiden Schulen für ihr großartiges Engagement. Seinen Worten schloss sich Patrizio Maci gerne an. „Ich bin sehr stolz auf das, was ihr in diesem Jahr auf die Beine gestellt habt“, sagte er und schenkte den Kindern als kleine Anerkennung ein „interkulturelles Training. „Hier lernt ihr spielerisch einen bessere Verständigung und einen besseren Umgang miteinander. Respekt und Toleranz gegenüber anderen stehen im Vordergrund“, so Maci. Sein Dank ging an die städtische Integrationsbeauftragte Christiane Bähr, die ihn von Anfang an bei der Organisation und Umsetzung von „Weihnachten hier und anderswo“ unterstützt.

Nach den einleitenden Worten begann der feierliche Teil. Neben dem schönen Lied „Weihnachten weltweit“ standen auch internationale Klassiker wie „Last Christmas“ und L’amour jamais ne passera“ auf den Notenblättern der Kinder. Weihnachtliche Gedichte folgten, ebenso wie das Probieren unterschiedlicher Plätzchen-Sorten aus Indien, Chile und dem Libanon. Mit den verteilten dazugehörigen Rezepten kann man diese direkt zuhause nachbacken. Noch länger sichtbares Zeichen des Projektes ist neben dem Weihnachtsbaum auch das Schaufenster, das beim Kaufhaus Pieper mit toller Unterstützung der Deko-Abteilung interkulturell-weihnachtlich geschmückt wurde. Hier setzten die Kinder ihre Ideen optisch sehr ansprechend um. Es lohnt sich, vorbeizugehen und es sich anzuschauen.

Ehrengäste der Veranstaltung waren Pietro Tornabene und seine Familie. Das Mitglied des früheren Ausländer- und heutigen Integrationsbeirates ist seit 25 Jahren Ansprechpartner für ausländische Mitbürger und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Für dieses langjährige Engagement ehrten ihn OB Henz und der Intergrationsbeirat.

Quelle: Kreisstadt Saarlouis

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