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Saarlouis: Theater am Ring – Landesregierung unterstützt Umbau mit zwei Millionen Euro

Pressemeldung vom 20. Mai 2014, 10:32 Uhr

Mit zwei Millionen Euro beteiligt sich die Landesregierung an den Kosten für den Umbau des Theaters am Ring. Einen symbolischen Scheck übergab Staatssekretär Jungmann an Oberbürgermeister Roland Henz.

„Das Theater am Ring ist mehr als nur ein Gebäude“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz. „Es ist ein Herzstück der Stadt und etwas Besonderes über die Stadtgrenzen hinaus.“ Vor 55 Jahren wurde das Theater eingeweiht. Schon 1978 stritt man in Saarlouis um die Kosten, die notwendig waren, um das Gebäude auf Vordermann zu bringen. „Heute können wir sagen, dass wir mit dem neuen Haus ein Theater bekommen werden, das für uns und die kommenden Generationen Zeichen setzen wird. Damit sind wir für die Zukunft gerüstet.“

Auch Staatssekretär Georg Jungmann betonte, dass er um die Symbolik des Theaters in Saarlouis wisse. „Dass es gebaut werden muss, waren alle einig, um das ‚wie‘ wurde lange gerungen“, sagte er. Der aktuelle Umbau werde von einer ganz breiten Mehrheit im Stadtrat getragen. „Das ist wichtig für die Akzeptanz.“ Mit zwei Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die Baumaßnahmen, verteilt über die Jahre 2013 bis 2015. Über diesen Betrag überreichte Jungmann einen symbolischen Scheck an OB Henz.

Das Gebäude wird nicht nur modernisiert und barrierefrei gestaltet, es erfährt auch eine umfangreiche Funktionserweiterung. So werden die städtische Volkshochschule und die Stadtbibliothek dort ebenso Platz finden, wie das Kulturamt. „Täglich werden Leute hier sein, nicht nur zu Veranstaltungen und Aufführungen, wie früher. Das ist ein großer Vorteil“, sagte Henz. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. „Die Bauarbeiten laufen gut“, teilte der Verwaltungschef mit. „Mit Bauzeitplan und Budget bewegen wir uns genau dort, wo wir wollen und sollen.“

Ebenfalls anwesend waren Architekt François Valentiny, von dem der Entwurf für die Neugestaltung stammt sowie die Saarlouiser Architekten Wolfgang Fery und Markus Hollenbach, die zur Architektengemeinschaft gehören und vor Ort für die Umsetzung mit verantwortlich sind. Am selben Tag präsentierte das Institut für aktuelle Kunst mit Professor Jo Enzweiler den neuesten Band der Reihe Interview Architektur, in dem Marlen Dittmann im Gespräch mit Valentiny die Visionen und das Werk des luxemburgischen Stararchitekten ergründet. Der 60-Seitige Band ist reich bebildert und enthält ein Werkverzeichnis des Architekten.

Quelle: Stadt Saarlouis

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