Energiewechsel

Saarlouis: Stadt erinnert an Räum- und Streupflicht

Pressemeldung vom 21. Dezember 2010, 14:46 Uhr

Bei Schneefall und Eisglätte sind alle Grundstückseigentümer verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die an ihr Grundstück angrenzenden Gehwege, Radwege, Wohnwege und Fußgängerzonen von Schnee und Eis befreit werden.
Ergänzend dazu müssen nach den geltenden Vorschriften die genannten Flächen auch mit abstumpfenden Mitteln bestreut werden. Bei nachfolgendem Schneefall oder erneuter Glatteisbildung muss die Streuung wiederholt werden. Beim Räumen ist es wichtig zu wissen, dass die Schneemassen an die Bordsteinkante geschoben werden sollen. Auf keinen Fall dürfen sie in der Straßenrinne oder auf der Fahrbahn abgelagert werden.
Die Räum- und Streupflicht erstreckt sich auf den Zeitraum von morgens 7 bis abends 21 Uhr. Wenn also ein Glätteereignis in der Nachtzeit eintritt, dürfen die Mitbürgerinnen und Mitbürger erst ab 7 Uhr morgens darauf hoffen, gestreute Wege vorzufinden.
Die Zahl derer, die durch schnee- oder eisglatte Flächen zu Schaden kommen, ist groß. Arztpraxen und Ambulanzen in den Krankenhäusern verzeichnen bei solchen Witterungslagen immer wieder einen Ansturm von Patienten, die durch Stürze auf nicht gestreuten Flächen Prellungen und teils komplizierte Knochenbrüche mit langwierigen Beeinträchtigungen oder sogar Dauerfolgen erlitten haben.
Die vorschriftsmäßige Wahrnehmung der Streupflicht kann Haftungsansprüche abwenden. Ungeachtet dessen bittet die Stadt die Grundstückeigentümer, ihrer Räum- und Streupflicht auch deshalb umfassend nachzukommen, damit ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Benutzen der Gehwege möglichst vor Schaden bewahrt bleiben.

Quelle: Kreisstadt Saarlouis

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