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Saarlouis: Spenden aus Familienaktionstag übergeben

Pressemeldung vom 24. Oktober 2016, 13:33 Uhr

Der Familienaktionstag – ein Tag, der im Rahmen der Saarlouiser Woche jedes Jahr viele kleine und große Besucher zum fröhlichen Mitmachfest auf den Großen Markt lockt. Aber auch ein Tag, an dem seit jeher auch an Menschen gedacht wird, die nicht mitfeiern können, die schwere Erkrankungen oder Schicksalsschläge zu bewältigen haben. Um ihnen, ihren Angehörigen und den betreuenden Einrichtungen zu helfen, werden traditionell alle Einnahmen aus der Veranstaltung einem guten Zweck zugeführt. 2016 kamen stolze 3.400 Euro zusammen. Je 1.700 Euro wurden jetzt an das Haus Mutter Rosa und den Kinder-Hospizdienst Saar übergeben.

Mit dabei waren im Empfangssaal des Rathauses neben Oberbürgermeister Roland Henz, Bürgermeisterin Marion Jost und dem verantwortlichen Orga-Team viele Ehrenamtliche, die sich am Familienaktionstag seit langem engagiert einbringen. Polizei, Feuerwehr und andere Hilfsdienste, Kindertagesstätten, der Integrationsbeirat, das Lokale Bündnis, ADAC, Kuchenspender – das sind nur einige der Akteure, die immer mit tollen Angeboten vor Ort sind. Ihnen zur Seite stehen die Stadtwerke Saarlouis, die nicht nur Hauptsponsor des Events sind, sondern auch den Erlös aus ihrem Familienkalender in die Spendensumme einbringen. „Ich bedanke mich bei allen, die an dieser Veranstaltung mitarbeiten. Die nicht nur Anderen eine Freude machen und Informationen vermitteln wollen, sondern auch in großartiger Art und Weise soziale Verantwortung übernehmen. Das ist etwas ganz Besonderes, etwas ganz Wertvolles“, sagte Roland Henz und erinnerte daran, dass die Saarlouiser Woche im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. „Vielleicht können wir diesen super Betrag dann sogar noch toppen“, blickte Henz voraus.

Den Scheck für das Haus Mutter Rosa in Wadgassen nahm dessen Leiter, Diplom-Pädagoge Franz-Josef Wild, in Empfang. Das Haus Mutter Rosa ist eine Heilpädagogische Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Hier werden an mehreren Standorten im Landkreis etwa 180 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kurzfristig, mittelfristig und längerfristig in differenzierten Hilfeformen betreut. Auch Mutter-Kind-Wohnen wird angeboten. Verwendet wird das Geld für das interne „Anti-Aggressions-Gremium“. Bewohner, die für diese Aufgabe speziell geschult werden, nehmen hier eine Mediatoren-Rolle ein, leiten an zu einem guten Miteinander, lösen Konflikte und verhängen Sanktionen, wenn die Hausregeln nicht eingehalten werden.

Susanne Petri, Krankenschwester und Mitglied des Palliativteams, berichtete über die Arbeit des Kinder-Hospizdienstes Saar, der seine Zentrale in Neunkirchen hat. Unter dem Motto „Es gibt noch viel zu leben“ werden ambulant schwerstkranke Kinder und Jugendliche betreut und unterstützt. Den betroffenen Familien – momentan 157 in der Region – wird durch hauptamtliche und freiwillige Kräfte Hilfe und Begleitung angeboten. Das Angebot wird komplett über Spenden finanziert. Die Summe aus Saarlouis wird für die Qualifizierung weiterer Helfer sowie Gemeinschaftsveranstaltungen verwendet.

Quelle: Kreisstadt Saarlouis

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