Energiewechsel

Saarlouis: Saarlouis-Modelle in Berlin

Pressemeldung vom 8. Dezember 2010, 09:53 Uhr

„Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit“ ist der Titel einer Ausstellung, die in Berlin zu sehen war. Die Stadt Saarlouis war bei der Architekturausstellung mit neun Modellen vertreten.

In der 8000 Quadratmeter großen Turbinenhalle des ehemaligen Kraftwerks Mitte in Berlin war die Ausstellung „Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit“ zu sehen. Rund 250 Architektur- und Stadtmodelle sowie 65 beispielhafte Projekte aus ganz Deutschland waren dort vertreten. Auch die Stadt Saarlouis war mit neun städtebaulichen Modellen dabei. Sie wurden von Dipl.-Ing. Jürgen Baus, Leiter des Amtes Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Umwelt, ausgewählt und allesamt vom Auswahlkomitee angenommen. Seine Mitarbeiterinnen Dipl.-Ing. Ruth Bies und Dipl.-Ing. Beate Geiger haben sämtliche Vorbereitungen getroffen und den Transport nach Berlin organisiert.

Die Ausstellung wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung veranstaltet. „Mit der Teilnahme konnte Saarlouis auf sich aufmerksam machen und die Stadt im nationalen Vergleich mit Städten wie Berlin, Bremen oder Frankfurt repräsentieren“, sagte Amtsleiter Jürgen Baus. Und so begrüßte er das Engagement seiner Mitarbeiterinnen um die Teilnahme an der Ausstellung.

In Berlin zu sehen war der „Plan directeur de Grande-Saarlouis“ von Edouard Menkes aus dem Jahre 1946. Menkes plante damals eine Wohnstadt für 20.000 Menschen zu bauen. Dabei sollten der Altstadtkern, Teile von Lisdorf sowie Picard und Beaumarais erhalten blieben, während er Roden und Fraulautern nicht wieder aufbauen wollte. Das 2,70 Meter auf 3,45 Meter große Modell war das älteste in der Ausstellung und erhielt einen Platz im Eingangsbereich. Mit dabei war auch das Modell „Wohnstadt Beaumarais – Heed“ von H. Ohl und R. Ryffé aus dem Jahre 1968. Die beiden Architekten planten zwei parallel verlaufende gigantische Hochhauszeilen mit bis zu 30 Etagen, die 250 Meter lang werden sollten. Außerdem war Saarlouis mit sieben Modellen aus dem Wettbewerb „Gestaltung eines Baugebietes zwischen Hauptbahnhof und Stadtgarten“ von 1971 vertreten.

Quelle: Kreisstadt Saarlouis – Pressestelle

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