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Saarlouis: Neue Produktionen eingekauft

Pressemeldung vom 27. Oktober 2014, 08:45 Uhr

Saarlouis. Die Inthega-Herbsttagung und der Theatermarkt 2014 fanden diesmal in der Festhalle Karlsruhe statt. Auch Heike Breitenmoser, Leiter des Saarlouiser Kulturamtes war vor Ort und brachte neue Stücke für die Saison 2015/2016 mit.

Mehr als 700 Tagungs- und Messebesucher kamen an zwei Tagen in der Stadthalle Karlsruhe zusammen, um sich auf der Herbsttagung und dem Theatermarkt zu informieren und auszutauschen. 175 Gastspiel- und Theaterdirektionen präsentierten ihre Angebote für die Spielzeit 2015/2016 für den deutschsprachigen Raum. Es wurde eine enorme Vielfalt an Theaterstücken, Musik-, Tanz- und Ballettheater, Kinder- und Jugendtheater sowie Kabarett und Kleinkunstproduktionen angeboten. Viele Vertreter aus Kommunen, Landkreisverwaltungen und Kulturgesellschaften waren zwei Tage unterwegs auf der Suche nach neuen, interessanten, spannenden und außergewöhnlichen Produktionen. Auch Heike Breitenmoser, Vorsitzende der Inthega-Ländergruppe und Leiterin des Saarlouiser Kulturamtes war mit ihrer Mitarbeiterin Sabine Schmitt vor Ort. Neben dem Austausch mit den Kollegen erachtet Heike Breitenmoser insbesondere den persönlichen Kontakt zu den Anbietern für sehr wichtig. Ein interessanter neuer Kontakt ergab sich mit dem Stummfilmmusiker Stephan Graf von Bothmer. Er hat die alten Klassiker von Stan & Olli über Nosferatu bis Charlie Chaplin „ausgegraben“ und begleitet sie am Klavier. Für jeden Film erfindet er eine neue einzigartige Musik, die einfach nur unter die Haut geht. Außergewöhnlich ist auch die Produktion von Sebastian Kautz und seiner Bühne Cipolla. Er zeigt „Mario und der Zauberer“, eine Erzählung von Thomas Mann, als Schauspiel in Kombination mit Masken- und Puppentheater. Im Herbst 2015 kann man beide Künstler live im Saarlouiser Vereinshaus erleben. „Ziemlich beste Freunde“ und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ sind weltbekannte Besteller, mittlerweile auch auf der Bühne zu sehen. „Diese Sahnehäubchen werden wir im Jahr der Neueröffnung des Theaters am Ring, die für 2016 vorgesehen ist, unserem Publikum präsentieren“, sagte Heike Breitenmoser.

Einen großen Schritt in die Zukunft machte die Inthega mit dem Beschluss eines Datenbank-Projektes, wonach künftig Anbieter und Aussteller ihre Daten und Produktionen im Internet hinterlegen. Diese Datenbank soll den mittlerweile mehr als 300 Seiten umfassenden Spielplan-Journal und das nicht minder umfangreiche Jahrbuch ersetzen. Eine saarländische Firma hat den Auftrag erhalten, dieses Projekt umzusetzen. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Inthega-Preise. Unter elf vorausgewählten Produktionen erreichte „Die Päpstin“ (theaterlust) den ersten Platz, gefolgt von „Rot“ und „Der letzte Vorhang“, beide Renaissance Theater Berlin/Euro Studio Landgraf. Der Sonderpreis ging an den Dramatiker und Regisseur Lutz Hübner. Mit stehenden Ovationen begrüßt wurde Ellen Schwiers, bekannte Schauspielerin, aber auch leidenschaftliche Bühnendarstellerin, Gründerin und Chefin des Tourneetheaters Jacob & Schwiers.

Quelle: Stadt Saarlouis / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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