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Saarlouis: „Leuchtturm fürs ganze Land“

Pressemeldung vom 8. Mai 2015, 10:18 Uhr

Innenminister Bouillon überreichte Zuwendungsbescheid für das Theater am Ring

Sichtlich beeindruckt war Innenminister Klaus Bouillon bei der Baustellenbegehung im Theater am Ring. Vor Ort übergab er einen symbolischen Scheck über 500.000 Euro an die Saarlouiser Verwaltungsspitze für die weiteren Baumaßnahmen am landesweiten „Leuchtturm“.

Sehr beeindruckt sei er, bekannte Innenminister Klaus Bouillon bei einer Baustellenbegehung im Theater am Ring und gratulierte den Vertretern der Stadt Saarlouis, darunter OB Roland Henz, Bürgermeisterin Marion Jost und Beigeordneter Günter Melchior, sowie den beteiligten Architekten, Axel Christmann, von Valentiny und Partner, Luxemburg, und Wolfgang Fery vom Büro Fery-Hollenbach, Saarlouis: „Hier wird etwas Tolles entstehen“, sagte der Minister. „Das Theater am Ring wird ein Leuchtturm fürs ganze Land.“

Bei seinem Besuch in Saarlouis übergab Bouillon einen symbolischen Scheck über 500.000 Euro. Bei dem Bewilligungsbescheid handelt es sich um eine Bedarfszuweisung zur Förderung der entstandenen Mehrkosten bei der Sanierung des Gebäudes. Mehrkosten die unter anderem durch höhere Anforderungen an den Brandschutz sowie durch Preissteigerungen und Unwägbarkeiten beim Bauen in altem Gebäudebestand anfallen.

„1.200 Menschen können wir in Zukunft gleichzeitig unterhalten“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz. „600 im Theatersaal und 600 im großen Festsaal.“ Wenn das Gebäude fertig gestellt ist, wird es aber mehr als nur Theater und Veranstaltungszentrum sein. „Im Haus wird die komplette Kultur untergebracht“, erklärte der Verwaltungschef. Das bedeutet: Kulturamt, städtische Volkshochschule und Stadtbibliothek finden hier ihren Platz. Aktuell sind die Einrichtungen in mehreren Gebäuden verteilt. „Dadurch haben wir in Zukunft weniger Kosten.“

Architekt Axel Christmann vom Büro Hermann & Valentiny and Partners erklärte dass das ursprüngliche Gebäude schon beeindruckend gestaltet war, einige Elemente, wie der Theatersaal aus den 1950er-Jahren blieben so auch unangetastet. „Das Gebäude hatte von außen aber zwei gewaltige Nachteile“, sagte Christmann. „Der Eingang war zu verborgen und nicht repräsentativ und der Turm hat nicht zum Ensemble gepasst.“ Der neue Turm bekommt nun einen Aufsatz, der das Gebäude nach oben abschließt und der sich in seiner Ästhetik am Rathausturm orientiert. Zudem gibt es filigrane, verwobene Strukturen und amorphe Öffnungen an der Fassade, „so dass das Theater auch als markantes Gebäude wahrgenommen wird.“ Weitere Verbesserungen gibt es unter anderem im Bereich der erweiterten Sitzplatzzahl im Theatersaal, bei Garderobe, Toiletten und im neuen Foyer. Christmann: „Das alte Foyer war zu klein – dort werden zukünftig viele Leute mehr Platz finden.“

Quelle: Kreisstadt Saarlouis

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