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Saarlouis: HTW stellt Sachstand der Definition der Sozialräume vor

Pressemeldung vom 13. Mai 2014, 10:04 Uhr

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Sozialplanung stellte Dekan Prof. Dr. Dieter Filsinger der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) den aktuellen Stand der Analyse der Sozialräume für die Kreisstadt Saarlouis Bürgermeisterin Marion Jost vor. Unter Sozialräumen in diesem Zusammenhang werden die konkreten Wohnviertel, Wohnbereiche bzw. Quartiere in den Stadteilen verstanden. In den nächsten Wochen werden die vorläufigen Zuordnungen entsprechend weiter validiert. Im weiteren Schritt wird für die Sozialräume die notwendige Datenerhebung mit den zuständigen Stellen durchgeführt. „Ich bin erfreut auch weiterhin auf die wissenschaftliche Perspektive der HTW für die weitere Entwicklung der Saarlouiser Sozialplanung zurückgreifen zu können“, so Bürgermeisterin Marion Jost. Die Stadt Saarlouis hat mittlerweile in ihrer Verwaltung die notwendigen Schritte eingeleitet, so dass die Sozialplanung entsprechend verankert werden kann.

Notwendig ist die spezielle Betrachtung der Stadtteilperspektive, da diese eine wesentliche Bedeutung innerhalb der weiteren Sozialplanung bildet. Auf Grund der dort erforschten Daten und Informationen soll die Sozialplanung ihre Ausrichtung auf notwendige Handlungsbedarfe, die Erarbeitung einer regelmäßigen Sozialberichterstattung, die Vorbereitung kommunalpolitischer Entscheidungen, die strategische Umsetzungsbegleitung sowie eine zukünftige Evaluation und ein Monitoring ausrichten. Wesentlich erscheint es allen Beteiligten, das in allen Prozessen eine realistische Perspektive auch in Bezug auf die Finanzen beachtet werden muss.

Vergleichbare Prozesse begleitet die HTW – Fakultät Sozialwissenschaften derzeit in der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie in Pforzheim.

Quelle: Kreisstadt Saarlouis – Pressestelle

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