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Saarlouis: Gedenken an die Gefallenen

Pressemeldung vom 21. November 2012, 10:00 Uhr

Saarlouis. Zum Volkstrauertag fand in Saarlouis eine Gedenkstunde am Ehrenmal vor dem Landratsamt statt. Oberbürgermeister Roland Henz und Brigadegeneral Andreas Hannemann legten Kränze nieder.
Den Volkstrauertag in seiner heutigen Form gibt es seit 1952. Er wurde als nationaler Trauertag zum Gedenken an die Opfer beider Weltkriege und des Nationalsozialismus eingeführt. Insgesamt verloren allein im Zweiten Weltkrieg rund 60 Millionen Menschen ihr Leben. „Eine Zahl, die man sich nicht vorstellen kann“, sagte Andreas Hannemann, Kommandeur der Luftlandebrigade 26. Daher brauche man Gedenktage, Orte, eine Gedenk- und Erinnerungskultur, um über die schwierigen Ereignisse sprechen zu können. Die Luftlandebrigade unterstütze die Arbeit des Sozialverbandes VdK nach Kräften. Dazu gehöre beispielsweise auch die Pflege von Kriegsgräbern.

Gemeinsam mit Vertretern der Saarlouiser Traditions- und Reservistenverbände sowie der Hilfsdienste versammelten sich Oberbürgermeister Roland Henz, Brigadegeneral Andreas Hannemann, Staatssekretär Georg Jungmann sowie Angehörige der Bundeswehr und Vertreter aus der Politik vor dem Ehrenmal am Landratsamt zu einer Gedenkstunde. Auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil. Ein Ehrenzug der Bundeswehr war angetreten, ebenso eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Saarlouis und des Deutschen Roten Kreuzes.
Nach der Ansprache des Brigadegenerals erfolgten die Kranzniederlegungen vor dem Ehrenmal. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Rathauschor und die Spielgemeinschaft „Lyra“ Lisdorf-Picard. Abschließend bedankte sich Oberbürgermeister Roland Henz bei Teilnehmern der Gedenkstunde. „Damit haben Sie ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt“, sagte Henz.

Quelle: Stadt Saarlouis / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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