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Saarlouis: Botschaft zu den Menschen bringen

Pressemeldung vom 12. März 2012, 11:25 Uhr

Der Trierer Weihbischof Robert Brahm besuchte die Ausstellung „Heinz Oliberius – Der Tisch Gottes“, die noch bis 3. Juni im Museum Haus Ludwig in Saarlouis zu sehen ist. Dr. Claudia Wiotte-Franz präsentierte eine Dokumentation der Ausstellung.

„Wir sind stolz, eine solche Ausstellung präsentieren zu dürfen“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz in seiner Ansprache. Sie dient auch dazu, den Menschen die Religion und den Glauben näher zu bringen. Er begrüßte den Weihbischof Robert Brahm, Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin des Museums, den katholischen Pfarrer Hans-Kurt Trapp und den evangelischen Pfarrer Jörg Beckers. Der bekannte Bildhauer Heinz Oliberius hat von 1964 bis zu seinem Tod im Jahre 2001 in über 60 Kirchen und Kapellen in Deutschland unter anderem Altäre, Taufbecken, Tabernakel und Kreuzdarstellungen künstlerisch ausgeführt. In Saarlouis sind großformatige Fotografien seiner Werke aus 13 Kirchen zu sehen, aber auch Exponate, Zeichnungen und Skizzen, die aus der Privatsammlung von Dr. Volker Hochdörffer stammen, der auch beim Empfang des Weihbischofs zugegen war. Die Fotografien hat Thomas Wolf aufgenommen.

„Auf diese Weise haben Sie die Kirche ins Museum geholt“, sagte Weihbischof Robert Brahm, der sich freute, dass mit dieser Ausstellung „Kirchliches und Sakrales mit dem Weltlichen“ verbunden werde. Die Kirche habe den Auftrag, die Botschaft Gottes zu den Menschen zu bringen. Dabei erhalte sie Unterstützung durch Kunstwerke wie die von Heinz Oliberius. Für einen Künstler sei es sicher eine besondere Herausforderung, dem Anspruch gerecht zu werden, der an einen solchen Auftrag gestellt werde und sich dabei selbst treu zu bleiben. Er wünschte der Ausstellung viel Erfolg und den Menschen, dass sie über die Kunst den Weg in die Kirche finden, um sich die Werke vor Ort anzusehen. Oliberius hat Werke geschaffen, die in der Pfarrkirche St. Johannes im Stadtteil Steinrausch, Maria Himmelfahrt in Roden und in der Friedhofskapelle in Lisdorf zu sehen sind.

Im Anschluss präsentierte Dr. Claudia Wiotte-Franz eine Dokumentation der Ausstellung in digitalisierter Form, die auch als Druck herauskommt. Die Ausstellung ist noch bis 3. Juni zu sehen. Zum Preis von 20 Euro ist ein reich bebilderter Katalog erhältlich. Zudem gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Programm mit Führungen und Kreativangeboten.

Quelle: Stadt Saarlouis / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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