Energiewechsel

Saarlouis: Austausch in Ensdorf

Pressemeldung vom 5. März 2012, 12:21 Uhr

Ensdorf. Der Förderverein „Ehrensache“ lud seine Mitglieder und Sponsoren in das Bergmannsheim nach Ensdorf ein. Rund 100 Gäste nutzten in gemütlicher Runde die Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. „Im Rahmen der Therapiestunden besteht für die Eltern kaum eine Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten“, erklärte Vereinsvorsitzende Petra Jenal. Daher organisierte sie dieses Treffen, zu dem sie auch Förderer und Sponsoren einlud. Petra Jenal begrüßte die Therapiepatienten, deren Eltern, verschiedene Sponsoren und Förderer wie Ministerin Monika Bachmann und Landrat Patrik Lauer. Sie bedankte sich für die Unterstützung und die finanziellen Mittel, mit denen der Verein Therapiestunden und Ausrüstungsmaterial bezahlt. Doch damit nicht genug, der Verein plant den Bau eines Therapiezentrums. „Dafür suchen wir allerdings noch weitere Förderer“, unterstrich Jenal. Monika Bachmann zeigte sich beeindruckt von der Hartnäckigkeit der Vereinsvorsitzenden, die in wenigen Monaten 40.000 Euro zusammengetragen hat und für ihr Engagement ausgezeichnet wurde. „Hier geht’s nicht nur um ehrenamtliches Engagement, sondern um mehr Lebensqualität für junge Menschen mit Behinderungen“, sagte Patrik Lauer. Dazu brauche man jemanden, der Kraft und Ausdauer besitze und die habe Petra Jenal bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Lauer sagte für die Zukunft seine Unterstützung zu und trat noch am selben Tag dem Förderverein bei. Therapeutin Anne Mourer stellte die Grundzüge der Therapie und die Erfolge vor. Bei der Veranstaltung waren auch Ärzte anwesend, die für Fragen zur Verfügung standen. Ein besonderes Dankeschön von der Vorsitzenden gab es für die Pferdeführerinnen, die unentgeltlich in der Therapie helfen, die Pferde versorgen und die Ställe ausmisten. Und für die Vorsitzende gab es am Ende noch einen großen Blumenstrauß von ihren Vereinskollegen. Weitere Informationen über den Verein und die Therapie im Internet unter www.einfachehrensache.de

Auf einen Blick
Die Hippotherapie ist eine besondere Form der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis. Als Medium dient ein speziell ausgebildetes Pferd. Die Bewegungsimpulse beim Reiten werden auf das Becken des Menschen übertragen, der dadurch ein Gefühl für seine Körpermitte und eine bessere Balance erhält. Muskeln stabilisieren sich, verspannte Muskeln entspannen sich. Dadurch verbessert sich auch die Haltung, vor allem des Oberkörpers. Das ist besonders wichtig für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Das Pferd geht während der Therapie nur in der Gangart „Schritt“, der Therapeut geht neben dem Pferd, spricht beruhigend auf den Reiter ein und dehnt gleichzeitig die Muskulatur, beispielsweise an den Beinen. Die Hippotherapie ist ein Bereich des Therapeutischen Reitens. Der Kontakt mit dem Tier hat gleichzeitig auch positive Auswirkungen auf die Psyche des Menschen.

Quelle: Stadt Saarlouis / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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