Energiewechsel

Saarlouis: Aus den Wurzeln Kraft schöpfen

Pressemeldung vom 12. März 2012, 10:36 Uhr

Der Rodener Geschichtskreis hat im Donatuszentrum, Schulstraße 7a, eine Heimatstube eröffnet. Bücher, Postkarten und Fotos laden ein, zu einer Reise in die Vergangenheit des größten Saarlouiser Stadtteils.

Zahlreiche Besucher drängten sich an diesem Morgen im ersten Stock des Donatuszentrums in Roden. Hier, in den Räumen einer früheren Arztpraxis, hat der Rodener Geschichtskreis seine Heimatstube eröffnet. Berthold Bast, Vorsitzender Geschichtskreis und Alois Rau, Vorsitzender Ortsinteressenverein für Industrie, Handel und Gewerbe Roden, freuten sich, zur offiziellen Eröffnung ihrer neuen Heimatstube, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen. Darunter waren Oberbürgermeister Roland Henz, der frühere Bürgermeister Alfred Fuß, Benedikt Loew, Leiter des Städtischen Museum, Werner Hiery vom Stadtverband für Sport, Vertreter des Stadtrates, Bernd Schleich von der Karo-Blau-Gold Roden, Knut Kempeni, GBS, Vertreter des Heimatkundevereins Lisdorf und viele weitere Gäste.

Zahlreiche Fotografien auf Stellwänden

Neben einem gemütlich eingerichteten Lesezimmer, findet der Besucher einen umfassenden Einblick in die Geschichte des größten Saarlouiser Stadtteils. Mehrere Stellwände mit Fotografien zeigen prominente Besucher aus vergangenen Zeiten, aber auch Rodener, die sich um den Ort verdient gemacht haben. Hier zu sehen sind die Rodener Bürgermeister, Hans Werner Strauß, Präsident der Karo-Blau-Gold und des Stadtverbandes der kulturellen Vereine. Direkt daneben ein Foto von Andreas Gergen, dem Sohn einer Rodener Bäckereifamilie, der als Schauspieler von sich Reden macht. In der Themenwelt findet man die Rodener Geschäfte, die Lehrer und auch Wegekreuze und deren Bedeutung. Eine gut sortierte Bibliothek bietet spannenden Lesestoff für alle Geschichtsinteressierten.

Jeden Mittwoch für Besucher geöffnet

„Viele Dinge wurden uns auch Nachlässen übergeben“, sagte Alois Rau, der sich freute, dass man nun durch die neuen Räume zentral im Ort angesiedelt ist. Er bedankte sich bei der Gemeinnützigen Bau und Siedlung, dass man diese Räume zur Verfügung gestellt hatte Jeden Mittwoch von 13 bis 19 Uhr ist die Heimatstube für alle Besucher geöffnet. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich austauschen und einen Blick in die umfangreiche geschichtliche Sammlung werfen. „Hier steht die Rodener Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt, wie man es sich besser nicht wünschen kann“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz im Bezug auf die zentrale Lage. Er bedankte sich bei Alois Rau und Berthold Bast und all den ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Engagement dies nicht möglich gewesen wäre. In allen Stadtteilen gebe es mittlerweile Vereine, die sich mit der Heimatkunde und dem Erhalt der Geschichte beschäftigen und sich auch austauschen. Für die Zukunft wünsche er sich, dass die Vereine ein Netzwerk bilden und ihre Kräfte bündeln, um auf diese Weise noch mehr zu bewegen. „Es ist wichtig, seine Wurzeln zu kennen, denn daraus kann man Kraft schöpfen und in die Zukunft schauen“, sagte Pfarrer Hans-Kurt Trapp, der die neuen Räume einsegnete. Er hoffe, dass viele junge Menschen die Möglichkeit nutzen und vorbeikommen. Auch Kindergärten und Schulen sind hier herzlich willkommen. Die Heimatstube ist telefonisch zu erreichen montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr unter Telefonnummer (06831) 8 60 18 56.

Quelle: Stadt Saarlouis / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis