Energiewechsel

Merzig: Neues Dienstleistungszentrum der BARMER GEK auf dem Merziger Markthallengelände

Pressemeldung vom 8. Oktober 2015, 15:47 Uhr

Baustellenbegehung mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer

Nachdem die im April angelaufenen Arbeiten zum Abriss des ehemaligen Gebäudes mittlerweile abgeschlossen sind, wurde kürzlich auf dem Merziger Markthallengelände mit dem Bau eines neuen, hochmodernen Büro- und Dienstleistungszentrums der BARMER GEK begonnen. Im Rahmen einer Baustellenbegehung verschafften sich Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bürgermeister Marcus Hoffeld, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich sowie Dunja Kleis, Jens Rauh und Olaf Marquardt von der BARMER GEK im Beisein der Projektverantwortlichen von der AFP GmbH, Michael Schamper und seiner Söhne Michael und Thomas, einen Eindruck vom aktuellen Stand der Bauarbeiten.

In den nächsten etwa 12 Monaten entsteht auf dem Markthallengelände im Herzen der Merziger Innenstadt für ca. 12 Mio. € eine architektonisch ansprechende Geschäftsstelle der BARMER GEK, in der voraussichtlich ab Sommer 2016 rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenkasse beschäftigt sein werden. Aufgrund seines attraktiven Erscheinungsbilds und der an der unmittelbaren Umgebung orientierten Gestaltung wird sich das Gebäude an dieser Stelle optisch harmonisch einfügen und den Markhallenbereich maßgeblich aufwerten.

„Aber nicht nur im Hinblick auf die städtebauliche Entwicklung ist dieses Vorhaben für die Weiterentwicklung der Kreisstadt Merzig ein echter Meilenstein“, unterstrich Bürgermeister Hoffeld. „Durch die Ansiedlung der BARMER GEK mit 200 Beschäftigten, die in Zukunft ihren Arbeitsplatz in Merzig haben werden, und die damit zusammenhängende Steigerung der Kaufkraft profitiert die Kreisstadt Merzig auch in wirtschaftlicher Hinsicht in hohem Maße von dieser Maßnahme. Hinzu kommt, dass viele Firmen aus Merzig und der Region an der Realisierung dieses Projekts mitwirken und Aufträge erhalten“, zeigte sich Hoffeld mehr als zufrieden, dass sich die zahlreichen Abstimmungsgespräche im Vorfeld während der Planungsphase gelohnt haben und die intensiven Bemühungen nunmehr von Erfolg gekrönt sind. Auch die Anwesenheit der Ministerpräsidentin unterstreiche die große Bedeutung dieser Investition.

„Ich freue mich, dass sich die Barmer GEK mit seinem Callcenter für den Standort Merzig entschieden hat“, erklärte Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. „Damit entstehen auf dem Markthallengelände 200 Arbeitsplätze, über die sich die Stadt mit ihrer Kauf- und Wirtschaftskraft freuen darf. Auch städtebaulich ist das Projekt für die Kreisstadt von großer Bedeutung, denn die bisherige Industriebrache ‚Saarfürst-Areal‘ wird damit zu einem wesentlichen Element der Stadtentwicklung hin zu einer modernen Wohn- und Einkaufsstadt mit historischem Ortskern“, so die Ministerpräsidentin.

Die BARMER GEK kommt mit einer von bundesweit sechs Telefongeschäftsstellen nach Merzig. Neben der in den oberen Büroräumen untergebrachten Telefongeschäftsstelle wird im Erdgeschoss das derzeit in der Brauerstraße 2 angesiedelte Kundencenter der BARMER GEK untergebracht sein. Das neue Gebäude wird auch über eine Tiefgarage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenkasse verfügen. Die Pläne für das neue Büro- und Dienstleistungszentrum stammen aus der Feder von Architekt Stefan Funk vom gleichnamigen Architekturbüro in St. Ingbert.

Michael Schamper von der AFP GmbH hatte das rund ein Hektar große ehemalige Brauereigelände in Merzig 2011 erworben. Hoffeld dankte dem Investor und seinen Söhnen sowie den Verantwortlichen der BARMER GEK für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass von dieser Investition wichtige Impulse zur weiteren positiven Entwicklung dieses zentralen Bereichs ausgehen werden. Abgesehen von kleineren Maßnahmen, die seit der Schließung der Saarfürstbrauerei im Jahr 1987 auf dem Gelände umgesetzt worden seien, bedeute dieses Projekt ein erster wichtiger Schritt. „Es ist weiter unser Ziel, im Zusammenspiel mit den Herren Schamper auch den angrenzenden Bereich, auf dem die Markthalle steht, attraktiver zu gestalten und durch zusätzliche Angebote weiterzuentwickeln“, erklärte Hoffeld.

„Das Telefon ist der wichtigste Kontaktweg für unsere Versicherten“, sagte Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER GEK Rheinland-Pfalz/Saarland. Mit der neuen Telefongeschäftsstelle bietet die Kasse ihren Kunden die gleiche Beratungsqualität wie in einer Geschäftsstelle vor Ort. „Die Kolleginnen und Kollegen in der Telefongeschäftsstelle bearbeiten überregional die Anliegen der Versicherten“, so Kleis weiter. Die Auskünfte umfassten beispielsweise Antworten auf Fragen zum Krankengeld, zum Zahnersatz oder zu Beitragsfragen. Zukünftig werden die Kunden die BARMER GEK noch einfacher erreichen: Es wird eine zentrale Rufnummer geben, unter der die Krankenkasse rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Kleis ergänzte: „Möglichst alle Anliegen, die die Merziger Telefongeschäftsstelle erreichen, werden beim ersten Kundenkontakt vollständig bearbeitet. Nur bei komplizierten Fällen soll es zukünftig eine Weiterleitung in ein spezialisiertes Zentrum für Fachthemen geben.“

Quelle: Kreisstadt Merzig

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