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Homburg: Woche des Gedenkens vom 4. bis 11. November

Pressemeldung vom 28. Oktober 2014, 12:06 Uhr

Veranstaltungen zur Erinnerung an die Reichspogromnacht

Im Rahmen der „Woche des Gedenkens“, die an die Reichspogromnacht als Beginn der Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland erinnern will, finden mehrere Veranstaltungen in Erinnerung an die Opfer an verschiedenen Orten in Homburg statt.

Um die Leidtragenden nicht zu vergessen, lädt die jugendorientierte Stadt Homburg gemeinsam mit den christlichen Kirchen in Homburg am Montag, 10. November 2014, um 16 Uhr in die evangelische Stadtkirche zu einer Gedenkfeier ein, an die sich ein Schweigemarsch zur ehemaligen Synagoge anschließt, um auch der Homburger Opfer zu gedenken. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind wird von Seiten der Stadt an die furchtbaren Geschehnisse erinnern. Darüber hinaus konnte als Hauptredner Prof. Herbert Jochum, katholischer Vorsitzender der christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft Saarland, gewonnen werden. Die Gedenkveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Zeit, sich zu erinnern“ wird musikalisch von der Musikgruppe „Mit Herzen, Mund und Händen“ begleitet. Weitere Beiträge werden von jungen Menschen vom Saarpfalz-Gymnasium und der protestantischen Kirchengemeinde Bruchhof-Sanddorf sowie dem Bündnis „Homburg – Vielfältig statt einfältig“ eingebracht.

Im Rahmen der „Woche des Gedenkens“ werden drei weitere Veranstaltungen organisiert. Zunächst zeigt die AG Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums vom 4. bis 14. November die Ausstellung „Der Völkermord an den europäischen Juden 1933-1945“ im Schulgebäude. Am Sonntag, 9. November, findet eine Führung mit Hans-Joseph Britz vom Stadtarchiv Homburg durch das „jüdische Homburg“ statt. Treffpunkt hierfür ist um 15 Uhr auf dem Historischen Marktplatz. Die historisch-politische AG des Gymnasiums Johanneum zeigt die Ausstellung „Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter“ vom 11. November bis 6. Dezember, in ihrer Aula.

Quelle: Stadt Homburg

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