Energiewechsel

Homburg: Winterdienst und Speiseeis?

Pressemeldung vom 2. September 2016, 13:31 Uhr

BBH-Mitarbeiter denken schon jetzt an die kommende Frostperiode

Bei hochsommerlichen Temperaturen, wenn der Sommer noch einmal eindrucksvoll zeigt, was er leisten kann, wenn das einzige Eis, das die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt, das Speiseeis ist, müssen sich die Verantwortlichen beim Homburger Baubetriebshof (BBH) schon Gedanken um den Winterdienst machen.

Lange bevor entnervte Autofahrer Eis von den Scheiben kratzen müssen und lange bevor die ersten Schneeflocken fallen, wirft die Wintersaison 2016/2017 ihre Schatten voraus. Denn in schön erkennbarer Regelmäßigkeit folgen auf strenge Winter milde Winter und umgekehrt, und der Winterdienst muss für den Fall der Fälle vorbereitet und einsatzbereit sein.

Mit modernster Streutechnik, wie automatisierter Streusalzdosierung, Feuchtsalztechnik und Flüssigstreuung, und einer kleinen Menge an Streumaterial pro Quadratmeter (in den vergangenen Wintern wurden in Homburg weniger als 20 g Salz pro Quadratmeter gestreut) versuchen die BBH-Mitarbeiter den Grundsatz „so viel Streusalz wie nötig, so wenig wie möglich“ einzuhalten. „Trotzdem ist ein Winterdienst ohne Salz und Sole nicht machbar und auch mithin rechtlich nicht zulässig: Ein zunehmendes Straßennetz, zunehmende Straßennebenflächen, ein ständig wachsender Straßenverkehr, weniger Schneefall, dafür aber mehr Frosttage und ein zunehmender Frost-Tau-Wechsel machen den Winterdienst nicht gerade einfach und zu einer jährlich neuen Herausforderung für alle Beteiligten“, so Jens Motsch, der stellertretende Baubetriebshofleiter, der unter anderem für den Winterdienst verantwortlich ist.

Bei den sommerlichen Temperaturen ist nicht einfach, sich über den Winterdienst Gedanken zu machen, aber es gehört zu den Hauptaufgaben des Homburger Baubetriebshofs: Salzvorräte müssen aufgefüllt und geplant, die Dienst- und Einsatzpläne müssen erstellt und die Fahrzeuge und Geräte müssen einsatzbereit gemacht werden. Darüber hinaus wird die ganzjährig bestehende Zusammenarbeit mit dem Wetterdienst „Meteogroup“ für die Wintersaison erweitert und intensiviert, denn je genauer und zuverlässiger die Prognosen sind, desto effizienter und effektiver wird der Winterdienst. Denn insgesamt ist der Winterdienst weit mehr als nur das berühmte Räumfahrzeug auf den Straßen.

Quelle: Stadt Homburg

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