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Homburg: Warnung vor Betrügern, die Gutmütigkeit ausnutzen

Pressemeldung vom 28. Mai 2015, 13:15 Uhr

Ordnungsamt wurde auf mehrere Personen aufmerksam

Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Homburg möchte die Bevölkerung und die Gäste der Stadt vor einigen Betrügern warnen, die derzeit in der Innenstadt unterwegs sind. Es geht dabei um Personen, die mit falschen Behauptungen die Gutmütigkeit und Spendenbereitschaft von angesprochenen Menschen ausnutzen wollen.

So sind derzeit verstärkt einige Damen unterwegs, die an Passanten Rosen verschenken und die Menschen, die eine Rose annehmen, um eine Spende für eine angebliche Suppenküche bitten. Dies geschieht teilweise in rüdem Ton, sollte sich jemand weigern, eine Spende zu geben. Die Suppenküche, von der angeblich die Rede ist, gibt es zudem nicht.

Ein weiterer Mann aus dieser Gruppe gibt sich als taubstumm aus und sammelt angeblich für eine Taubstummen-Organisation, die es so ebenfalls nicht gibt. Auch ist dieser Mann keineswegs taubstumm.

Ebenfalls zu dieser Gruppe gehört ein weiterer Mann, der sich als Streetworker ausgibt und behauptet, Geld für Obdachlose zu sammeln, indem er entsprechende Zeitungen verkauft. Dieser selbsternannte „Streetworker“ hat auch einen Ausweis dabei, der nach Untersuchungen des städtischen Ordnungsamts allerdings abgelaufen ist und an dem eigenmächtig Änderungen vorgenommen wurden.

Das Ordnungsamt der Stadt Homburg kann nur eindringlich davor warnen, sich auf die Machenschaften dieser Personengruppen einzulassen, da diese eindeutig nicht Geld für gemeinnützige Organisationen sammeln, sondern dieses mit betrügerischen Absichten nur für den Eigenbedarf machen.

Spendensammlungen müssen von der Ortspolizei genehmigt sein. Sollten also Passanten, die angesprochen werden, bereit sein, etwas zu spenden, so sollten sie sich in jedem Fall die Genehmigung der zuständigen Ortspolizeibehörde zeigen lassen.

Quelle: Stadt Homburg

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