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Homburg: Stadtrat beschließt Ende des Wohnbauförderprogramms

Pressemeldung vom 6. Oktober 2015, 08:38 Uhr

Immobilienkäufe bis Jahresende gelten / Verträge haben Bestand

Der Homburger Stadtrat hat in der vergangenen Woche mit großer Mehrheit beschlossen, das Wohnbauförderprogramm der Stadt für Familien zum Jahresende 2015 einzustellen. Dieser Beschluss war dem Rat von der Stadtverwaltung im Zuge der notwendig gewordenen Einsparungen vorgeschlagen und bereits im Haupt- und Finanzausschuss so empfohlen worden.

Dieses Förderungsprogramm war seit Anfang 2008 als Anreiz für Familien gedacht, sich eine Immobilie in Homburg zu kaufen. In einem Zeitraum von zehn Jahren nach dem Kauf einer Immobilie übernimmt die Stadt für je zwei Jahre pro Kind die Betreuungskosten, die beispielsweise in einem Kindergarten oder der Nachmittagsbetreuung anfallen. In den vergangenen Jahren sind der Stadt hier jeweils Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro entstanden.

Die bisher geschlossenen Verträge bleiben natürlich bestehen. Auch kommen noch die Käufer von Immobilien, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, in den Genuss des Programms, wenn der entsprechende Notartermin noch bis einschließlich 31. Dezember 2015 stattfinden sollte. Dies könnte unter Umständen den Ausschlag geben, falls der Erwerb einer Immobilie ohnehin geplant ist, diesen Kauf noch in diesem Jahr durchzuführen.

Da es eine Antragsfrist von drei Monaten gibt, ist es für die Käufer einer Immobilie, die zum Ende dieses Jahres einen Notartermin haben, erforderlich, ihren Antrag spätestens bis zum 31. März 2016 zu stellen.

Quelle: Stadt Homburg

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