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Homburg: Stadt und CJD starten gemeinsame Hilfsaktion – Aula des Jugenddorfs für eine Woche Sammel- und Ausgabestelle

Pressemeldung vom 18. September 2015, 11:06 Uhr

Die Stadtverwaltung Homburg und das Jugenddorf Berufsbildungswerk in Homburg Schwarzenbach koordinieren derzeit eine gemeinsame Sammelaktion für Flüchtlinge, um die aktuell größten Engpässe überbrücken zu helfen.

Die städtische Beigeordnete Christine Becker hat diese Sammelaktion in die Hand genommen. Sie dankt vor allem CJD-Leiter Norbert Litschko und ihren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Christine Becker: „Einerseits benötigen die Flüchtlinge Kleidung und andere Gegenstände des Alltags, andererseits gibt es auch eine große Bereitschaft in Homburg, zu helfen und etwas abzugeben. Uns fehlen allerdings oft die räumlichen und personellen Kapazitäten. Daher bin ich froh über die Bereitschaft des CJD, uns zu unterstützen und für eine ganze Woche die Aula zur Verfügung zu stellen.“

Am Montag und Dienstag, 21. und 22. September 2015, können in der Aula des CJD in Homburg-Schwarzenbach Spenden für Flüchtlinge abgegeben werden. Am Montag wird dies von 11 bis 16 Uhr, am Dienstag von 14 bis 18 Uhr möglich sein. Besonders gefragt sind gut erhaltene Kinder- und Erwachsenenkleidung, warme Kleidung für Männer, Wolldecken, Bettwäsche und Handtücher, gut erhaltene Schuhe, Spielwaren (jedoch keine Kuscheltiere) sowie Hygiene- und Kosmetikartikel. Auch nicht mehr benötigte Schulartikel wie Stifte, Hefte, Turnbeutel oder Ranzen können gebraucht werden.

Am Mittwoch werden die Spenden dann von Mitarbeitern des CJD und der Stadt sortiert und geordnet, so dass diese ab Mittwoch nachmittags von 13 bis 16 Uhr, sowie am Donnerstag von 13 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr ausgegeben werden können.

„Wer am Montag und Dienstag keine Gelegenheit hat, seine Spenden abzugeben, kann dies ausnahmsweise auch am Mittwoch von 10 bis 11 Uhr erledigen“, räumt Christine Becker ein.

Nun hofft die Beigeordnete, dass durch diese von Stadt und Jugenddorf viele dringend benötigte Gegenstände zusammenkommen und anschließend hilfreich verteilt werden können. Was dann noch übrig bleibt und nutzbar ist, werden Mitarbeiter der Stadt an weitere Ausgabestellen verteilen oder im Rathaus zwischenlagern, erläutert Christine Becker.

Quelle: Stadt Homburg

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