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Homburg: Sommerferien-Programm im Römermuseum

Pressemeldung vom 27. Juni 2016, 15:23 Uhr

Dienstags wird gekocht, gewerkelt und gebastelt

„Dienstags gehen wir ins Museum“ – so heißt es erneut in den Sommerferien, wenn das Römermuseum in Schwarzenacker seine Pforten von 14 bis 18 Uhr für junge Besucherinnen und Besucher von acht bis zwölf Jahren öffnet. Ein vielfältiges Programm wurde von den Mitarbeitern zusammengestellt, bei dem gewerkelt, gebastelt, gekocht und viel Römerwissen vermittelt wird.

In der ersten Ferienwoche, am 19. Juli 2016 lautet das Motto „Zum Appell – Legionäre in Schwarzenacker“. Wie ein echter römischer Legionär mit Helm, Schild und Schwert zu exerzieren – das ist an diesem Tag möglich. Doch bevor der Centurio den Marschbefehl geben kann, wird die Ausrüstung gemeinsam angefertigt.

Am 26. Juli geht es an die Kochtöpfe. „Kühle Köpfe, heiße Töpfe – Römische Küche und Taberna“ – heißt das Thema. Wie bei den alten Römern sind Getreidemühle, Reibeschale und die lodernde Herdstelle unverzichtbar, wenn gemeinsam deren Lieblingsspeisen nachgekocht werden. In der Taberna ist das kühle Köpfchen gefragt, denn dort rollen die Würfel für römische Würfelspiele.

„Gloss und Glamour – Schmuck und Kosmetik“, diese Dinge spielten bereits bei römischen Damen und Herren eine große Rolle. Am 2. August werden nach römischem Vorbild eigene Schmuckstücke gefertigt und Pflegeprodukte aus edlen Ingredienzien gezaubert. Duften wie Julius Caesar – im Römermuseum wird dies möglich.

Ton und Wolle sind zwei Materialien, aus denen die Römer viel Schönes und Nützliches hergestellt haben. Am 9. August wird in dieser Tradition getöpfert und gefilzt. Für die Hände gibt es viel zu tun, gutes Kneten aber auch zartes und behutsames Arbeiten sind gefragt.

Schreiben wie die Römer steht am 16. August auf dem Programm. Tablet und Taschenrechner werden hier außer Acht gelassen, geschrieben wird auf einer selbst gebastelten Wachstafel mit dem Stilus. Beim Rechnen hilft der Abakus, die Rechenmaschine der Antike. Römische Buchstaben und Zahlen werden hierbei gelernt.

Für römische Bauhandwerker heißt es am 23. August: Ärmel hoch und angepackt! Die Teilnehmer/innen werden zu Baumeistern und Ingenieuren des römischen Imperiums bei Vermessungen mit Hilfe der Groma, Bohren mit einem antiken Steinbohrer, der fachmännischen Bearbeitung von Steinen und der Zeitmessung ohne Armbanduhr.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Veranstaltung und Kind 17 Euro. In diesem Betrag sind der Museumseintritt, sämtliche Materialkosten sowie ein Imbiss und Getränke eingeschlossen. Pro Veranstaltung gilt eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Kindern. Um besser planen zu können, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Auskunft erteilt auch das Römermuseum unter Tel.: 06848/730777, E-Mail: info@roemermuseum-schwarzenacker.de. Hier ist auch eine Anmeldung möglich.

Quelle: Stadt Homburg

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