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Homburg: Schneematsch sorgt für Ärger

Pressemeldung vom 20. Dezember 2011, 16:58 Uhr

Informationen zur Räum- und Streupflicht bei Eis und Schnee

Die ersten Schneefälle in Homburg führten bisher zum Glück noch nicht zu einem Verkehrschaos oder zu zahlreichen Unfällen, dennoch sorgen die Schneemassen für Ärger bei vielen Hausbewohnern.

So kommt es immer wieder vor, dass Anwohner zwar ihre Gehwege vom Schnee befreien, diesen aber häufig auf die Fahrbahn schippen. Sobald dann, so wie heute, die Temperaturen steigen und der Schnee schmilzt, kommt es dazu, dass dieser Matsch bis an Hauswände spritzt, sobald Autos, Busse und vor allem Lkw durch den Schneematsch fahren.

Dadurch gibt es regelmäßig Anrufe beim städtischen Baubetriebshof (BBH), in dem über verschmutzte Hauswände geklagt wird. Auch lässt es sich beim Einsatz des BBH nicht immer vermeiden, dass beim Räumen der Straßen Schnee auf die Bürgersteige gerät. Dieser wird dann teilweise von den Anwohnern prompt auf die Straße zurückgeschaufelt, wo er bei Tauwetter als Matsch wieder gegen Hauswände gespritzt wird. Ein unguter Kreislauf.

Der städtische Baubetriebshof Homburg sorgt mit seiner Winterdienstbereitschaft in erster Linie für Sicherheit auf vielen öffentlichen Flächen, Straßen und Radwegen. Generell stellt die kommunale Winterdienstleistung aber eine Gesamtaufgabe dar, die nicht von der Stadt allein, sondern kooperativ auch mit den Anliegern erbracht wird. Durch die Straßenreinigungssatzung der Kreisstadt Homburg ist ein Teil der Reinigungs- und Räumpflicht auf die Bürger übertragen worden. Um diese Aufgaben der zu erleichtern, sind im gesamten Stadtgebiet z. B. fast 60 Streugutbehälter (befüllt mit abstumpfendem Material, in der Regel Splitt) aufgestellt.

Im Rahmen der Räumpflicht werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt darum gebeten, beim Schneeräumen darauf zu achten, Gefahren abzuwenden. So sollte zu räumender Schnee dort, wo es die Flächen ermöglichen, an den Rand von Gehwegen geschaufelt werden und nicht auf die Fahrbahn. Landet der Schnee dort, führt dies zu möglichen Einschränkungen auf den Straßen und bei Tauwetter zu verstopften Abläufen und den oben beschriebenen Folgen.

Quelle: Stadt Homburg

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