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Homburg: Rekordjahr für das Jägersburger Burg- und Schlossmuseum

Pressemeldung vom 22. Dezember 2010, 09:09 Uhr

Gustavsburg verzeichnete 2010 einen Besucherrekord

Das vom Jägersburger Heimat- und Verkehrsverein getragene Burg- und Schlossmuseum in der Gustavsburg gilt als eine jener Perlen, die mit Hilfe der „BarockStraße SaarPfalz“ zu einer Kette zusammengeführt werden sollen. Dabei erschließt die Dauerausstellung zu den auf Jägersburg bezogenen Themen auch weit über die Region ausstrahlende Aspekte: So veranschaulicht beispielsweise die „Wittelsbacher Galerie“ ein Stück deutsch-schwedischer und bayerisch-pfälzischer Geschichte, während mit dem „Neuen Schloss Jägersburg“ und dem es umgebenden Park ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Architektur- und Gartenkunsthistorie lebendig wird. Ein eigener, dem Regiment Royal Deux-Ponts, seiner Rolle in der Schlacht um Yorktown 1781 sowie seinen eng mit Jägersburg verbundenen Protagonisten gewidmeter Ausstellungsraum wiederum greift ein die Welt veränderndes Stück US-amerikanischer Geschichte auf.

In diesem Jahr nun konnte das ehrenamtlich von Waldemar Glas und Gustl Altherr betreute Museum mit rund 1.500 Besuchern so viele Gäste wie nie zuvor zählen. Hauptgrund für den überwältigenden Zuspruch war die konsequente Einbindung des Burg- und Schlossmuseums in die Homburger Aktionsreihe rund um das Jubiläum „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“. So fanden während eines halben Jahres mehrere Themenführungen und Soireen in den Räumlichkeiten statt – wie zuletzt die auch überregional beachtete Gedenkveranstaltung zum 200. Todesjahr Axel von Fersens – und wurde die Schausammlung zudem in weitere Veranstaltungen integriert.

„Insbesondere das Ausrichten der Auftaktveranstaltung und der Hubertusmarkt boten Chancen, die Gustavsburg als Ziel der BarockStraße SaarPfalz herauszustellen und das hier eingerichtete Burg- und Schlossmuseum einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen“, hebt Gustl Altherr, der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Jägersburg, hervor. Siegfried Biegaj, Ortsvorsteher und stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, verweist in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Lichtperformance des Künstlers Armin Klein, dem es gelungen sei, einen spannenden Bogen von der Geschichte Jägersburgs ins künstlerische Heute zu schlagen und dabei neugierig zu machen auf die im Burg- und Schlossmuseum versammelten Themen und Persönlichkeiten.

Quelle: Stadt Homburg

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