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Homburg: Musiksommer-Spende für Uniklinik

Pressemeldung vom 1. Dezember 2014, 10:12 Uhr

Kinder- und Jugendpsychiatrie bekam 400 Euro

Das neue Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums ist erst seit wenigen Wochen bezogen. Kürzlich bekam der Direktor, Prof. Dr. med. Alexander von Gontard, Besuch von Raimund Konrad und Daniel Schlosser. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Homburger Altstadt und der Gastronom überbrachten eine Spende in Höhe von 400 Euro, die für die Anschaffung von Sportgeräten im Gebäude genutzt werden sollen.

Das Geld stammt aus den Trinkgeldern, die die Wirte beim Homburger Musiksommer – also den Veranstaltungen der Reihen Jazzfrühschoppen und Querbeat auf dem Marktplatz – bekommen haben. „Wir sind auf solche Spenden angewiesen und dankbar, dass die Wirte wie auch die Bedienungen ihr Trinkgeld für diese Sache hergeben“, so Gontard. Daniel Schlosser, der die größte Truppe stellte, sagte, dass die Gäste es begrüßen, wenn beim Musiksommer auch für den guten Zweck gespendet werde. „Viele geben dann sogar noch ein paar Euro mehr“, so der Gastronom, der beim Rundgang durch das Gebäude auch spontan versprach, einen Boxsack für den neuen Fitnessraum zu spenden.

Raimund Konrad betonte bei der Übergabe nochmal den hohen Stellenwert der Uniklinik. Manfred Roth, der Initiator dieser Spendenaktion, die es bereits im Jahr zuvor gab, wurde ebenfalls lobend erwähnt. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde seit 2003 stetig aufgebaut und ist mittlerweile in einigen Spezialgebieten überregional angesehen. Sie umfasst einen stationären Bereich mit zwei Stationen, einmal für Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren mit zwölf Plätzen und eine Kinderstation für die Altersgruppe sechs bis zwölf Jahre. Die Tagesklinik bietet 14 Behandlungsplätze für Kinder im Alter von vier bis 14 Jahre, auch eine Mutter-Kind-Station für die kleinsten Patienten ist bald bezugsfertig. Ferner verfügt die Klinik über eine psychiatrische Institutsambulanz mit einer Allgemeinambulanz und vier Spezialambulanzen.

Quelle: Stadt Homburg

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