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Homburg: Homburger Tafel lebt seit zehn Jahren von Spenden und Hilfen

Pressemeldung vom 11. Mai 2017, 13:52 Uhr

Für einen ganzen Vormittag hat sich Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind kürzlich frei gemacht, um wie in jedem Jahr einen Arbeitseinsatz bei der Homburger Tafel zu absolvieren. So war er vom frühen Morgen mit Dieter Feix in einem Lieferwagen unterwegs, um an zahlreichen Stationen Lebensmittel für die Essensausgabe in der Tafel einzusammeln.

Gemeinsam steuerten Fahrer Feix und der OB viele Lebensmittelhändler, Bäckereien und Supermärkte an, um Brot, Obst, Gemüse und weitere Lebensmittel einzusammeln. Gegen Mittag war die Tour beendet. Danach konnten Dieter Feix, der Verwaltungschef und weitere Helferinnen und Helfer den gut gefüllten Lastwagen entladen und die Lebensmittel für die Ausgabe vorbereiten.

Roland Best, der Vorsitzende der Tafel, freute sich einmal mehr über den Arbeitseinsatz des Oberbürgermeisters. Erst kurz zuvor hatte Best eine großzügige Spende des früheren Oberbürgermeisters Reiner Ulmcke entgegen nehmen können. Spenden und ehrenamtliche Hilfe seien die grundlegenden Bausteine, die die Arbeit der Tafel überhaupt ermöglichen, so Best. Auch der OB nutzte die Gelegenheit, allen Helferinnen und Helfer, die bei der Tafel im Einsatz sind und die Spendenbereitschaft der vielen Partner zu loben. „Mein Dank gilt den Unternehmen, die Lebensmittel spenden, und vor allem auch den Menschen, die mehrere Stunden pro Woche für die bedürftigen Menschen arbeiten, sei es beim Einsammeln und Sortieren von Lebensmitteln oder bei der Annahme und Ausgabe von Kleiderspenden.“

Neben Spenden sind es vor allem die Helferinnen und Helfer, auf die die Tafel angewiesen ist, um ihre wichtige Aufgaben, die im Lauf der vergangenen zehn Jahre immer weiter gewachsen sind, erfüllen zu können. So rufen OB Rüdiger Schneidewind und Roland Best auch gemeinsam dazu auf, sich zu überlegen, für wen ein Einsatz bei der Tafel möglich ist. Gerade, um die Helferinnen und Helfer, die oft seit vielen Jahren im Einsatz sind, zu entlasten, würde ein regelmäßiger Einsatz von drei bis vier Stunden pro Woche schon wesentlich helfen.

Eines der wichtigsten Ziele der Tafeln insgesamt ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige zu verteilen, um so diesen Menschen zu helfen, eine schwierige Zeit zu überbrücken.

Quelle: Stadt Homburg

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