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Homburg: Eine Unterschrift für die Willkommenskultur

Pressemeldung vom 2. September 2015, 15:10 Uhr

„Lebacher Erklärung“ liegt im Homburger Rathaus aus

Ab sofort sind alle Homburger dazu aufgerufen, sich in das Buch zur so genannten „Lebacher Erklärung“ einzutragen. Die im Rahmen des 1. Integrationsgipfels des Saarlandes im März von den 15 landesweit größten Organisationen und Institutionen unterzeichnete Erklärung dient als Grundlage für einen gesellschaftlichen Konsens zur Integrationspolitik und Willkommenskultur im Saarland. Sozialministerin und Integrationsbeauftragte der saarländischen Landesregierung Monika Bachmann sieht in dieser Aktion auch ein Bekenntnis der Gesellschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden, als Zeichen humanitärer Verantwortung.
Bis Ende des Jahres soll das Buch durch alle saarländischen Kommunen wandern, ebenso wird es in Landratsämtern und beim Regionalverband ausgelegt. Die Erklärung soll auf ihrer Reise von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet werden.
Klaus Kunz vom Sozialministerium brachte es am Montag ins Homburger Rathaus zur Beigeordneten Christine Becker. Homburg ist die erste Station im Saarpfalz-Kreis, in der das Buch bis zum 17. September an der Information ausgelegt wird, danach geht es weiter nach Sankt Ingbert.
Christine Becker unterzeichnete als zuständige Dezernentin als erste und rief auch alle Bürger/innen dazu auf: „Homburg ist eine offene Stadt und dies ein wichtiges Thema. Ich hoffe, dass sich viele Menschen mit ihrer Unterschrift zu Respekt und Solidarität und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bekennen.“

Quelle: Stadt Homburg

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