Energiewechsel

Homburg: Cello und Piano im Mittelpunkt des Meisterkonzerts

Pressemeldung vom 6. April 2016, 09:27 Uhr

Steven Isserlis und Connie Shih spielen im Saalbau

Zum Homburger Meisterkonzert am Donnerstag, 14. April 2016, um 20 Uhr werden erneut zwei Ausnahmekünstler in Homburg zu Gast sein. Steven Isserlis und Connie Shih waren bereits 2015 gemeinsam auf Australien-Tournee und begeistern nun auch den Saalbau mit Cello- und Piano-Klängen. Tickets für das Konzert gibt es beim Kulturamt der Stadt, Tel.: 06841/101-168 sowie bei ticket regional.

Der britische Cellist Steven Isserlis wird weltweit für seine stupende Technik und Musikalität geschätzt und ist nicht nur ein herausragender Solist und Kammermusiker, sondern auch ein begabter Pädagoge und Autor. Als Solist tritt er regelmäßig mit den weltweit renommiertesten Orchestern und Dirigenten auf. Stevens großes Interesse an authentischer Aufführungspraxis hat ihn mit den führenden Barockorchestern zusammengeführt. Konzerte mit Kammerorchestern leitet er oft vom Cello aus. Er ist auch ein begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik. Als Kammermusiker und mit seinen Recitals ist er ständiger Gast bei Festivals und Konzertsälen wie der Wigmore Hall, der 92. St Y in New York sowie in Salzburg und Verbier. Dafür stellt er Programme zu unterschiedlichsten Themen zusammen.

Steven Isserlis‘ Bücher für Kinder über das Leben der großen Komponisten – „Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf“ oder „Warum Händel mit Hofklatsch hausierte“ – sind auf Deutsch bei Rüffer & Rub erschienen. Außerdem hat er drei musikalische Geschichten für Kinder mit Musik von Anne Dudley geschrieben. Als Pädagoge gibt Steven Isserlis regelmäßig Meisterkurse in der ganzen Welt und ist seit 17 Jahren künstlerischer Leiter des internationalen Musikerseminars im Prussia Cove in Cornwall. Regelmäßig tritt er im BBC Radio auf, zuletzt als Autor der Dokumentation über das Leben von Robert Schumann.

Die meisten seiner Konzerte spielt Isserlis auf dem Marquis de Corberon (Nelsova) Stradivarius von 1726, das ihm freundlicherweise von der Royal Academy of Music zur Verfügung gestellt wird.

Die kanadische Pianistin Connie Shih gilt als eine der herausragenden Künstlerinnen ihres Heimatlandes. Als überragende klassische Künstlerin unter 30 Jahren wurde sie 1993 mit dem Sylva Gelber Award ausgezeichnet. Bereits im Alter von neun Jahren feierte sie ihr Orchesterdebüt mit Mendelssohns 1. Klavierkonzert gemeinsam mit dem Seattle Symphony Orchestra. Mit nur zwölf Jahren wurde sie jüngste Schülerin György Seboks und setzte danach ihr Studium am Curtis Institute in Philadelphia bei Claude Frank fort, seines Zeichens ein Schüler Arthur Schnabels.

Ihr weiterführendes Studium absolvierte Shih in Europa. Neben Auftritten als Solistin mit Orchestern in Kanada, den USA und Europa, war Shih in zahllosen Solokonzerten in ganz Kanada, den USA, Island, England, aber auch in Spanien, Italien, Deutschland, Japan und China zu bewundern. In kammermusikalischer Zusammensetzung arbeitet Shih mit weltbekannten Musikern, so etwa bei regelmäßigen und stets hochgelobten Konzerten mit dem Cellisten Steven Isserlis, aber auch bei Auftritten in der Wigmore Hall oder der Carnegie Hall. In diesen Rahmen gehören auch ihre Auftritte beim renommierten Bath Musikfestival, bei Festivals in Aldeburgh und Cheltenham sowie in der Weill Hall (N.Y.) und beim Kronberg Festival.

Gemeinsam mit Steven Isserlis unternahm Shih 2015 eine ausgedehnte Konzerttournee durch Australien. Hinzu kamen bereits Auftritte in Frankreich und Deutschland zusammen mit dem Cellisten Manuel Fischer-Dieskau.Darüber hinaus gab Shih Ende 2015 ihr Konzertdebüt in Norwegen und Anfang des Jahres 2016 in Luxemburg. Shihs Auftritte werden vielfach von Rundfunk und Fernsehen auf der ganzen Welt übertragen. Bereits seit mehreren Jahren ist Shih Mitglied der Fakultät des internationalen Musikfestivals Casalmaggiore in Italien.

Das Programm am 14. April im Homburger Saalbau:

Johann Sebastian Bach: Gambensonate Nr. 2 D-Dur BWV 1028 Claude Debussy: Cellosonate d-Moll Thomas Adès: Lieux retrouvés

Ludwig van Beethoven: Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69

Quelle: Stadt Homburg

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