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Homburg: Ausstellung von Igor Michajlow: „Illusion und Reflexion“

Pressemeldung vom 28. April 2017, 11:23 Uhr

Mit der wundersam wandlungsfreudigen Kunst von Igor Michajlow wartet ab Montag, 29. Mai 2017, die Galerie im Homburger Kulturzentrum Saalbau auf. Präsentiert werden zwei- und dreidimensionale Werke, die, wie es der Ausstellungstitel ankündigt, um die Begriffe „Illusion und Reflexion“ kreisen und raffiniert mit ihnen spielen.

Der aus Tiflis stammende Künstler ist ausgebildeter Architekt und Maler. Seit 1995 lebt er im Saarland. Im Jahr 1997 war seine Kunst bereits auf der Landes­kunstausstellung des Saarlandes im Museum St. Ingbert zu sehen und im Jahr 2000 in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums in Saarbrücken. In Hom­burg ist er als Kunstdozent bei ARTefix, der Freien Kunstschule Saarpfalz e.V., tätig. Auf der Homburger ARTmosphäre ist er regelmäßig als begehrter Porträt­zeichner anzutreffen.

Michajlow ist aber nicht nur ein virtuoser Schnellzeichner und ebenso versierter Maler von Mensch und Natur. Er ist auch ein erfinderischer Konstrukteur, der raumgreifende Kunst für private wie öffentliche Innen- und Außenräume ge­staltet. „Ob an der Wand hängend oder im Raum schwebend, Michajlows Kunst bewegt in vielfacher Weise Fantasie und Körper. Das Apparativ-Technische wie das Gestisch-Malerische ist Ausdruck räumlich-dynamischer Prozesse und nicht zuletzt Motor für reflektierende Wahrnehmung. Optische Täuschung ist bei Michajlow integraler Bestandteil der Realität“, erklärt die Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier. Somit ist „Illusion und Reflexion“ eine ästhetisch facettenreiche und zweifellos außergewöhnliche Ausstellung.

Die Ausstellung in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau wird am Montag, 29. Mai 2017, um 18.30 Uhr eröffnet. Sie ist bis Sonntag, 18. Juni 2017, zu sehen. Die Begrüßungsworte spricht der Kultur­beigeordnete Raimund Konrad. In die Werkschau führt die Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier. ein. Der Künstler ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Geboten wird auch ein Begleitprogramm: An allen drei Sonntagnachmittagen während der Ausstellung haben Kunstfreunde Gelegenheit, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen und ganz persönliche Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Werke zu erhalten. Die Veranstaltung ist offen für alle Kunstinteressierten und kostenfrei. Beginn ist jeweils um 14 Uhr.

Quelle: Stadt Homburg

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