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Homburg: „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ Impuls für Homburg

Pressemeldung vom 23. Dezember 2010, 12:05 Uhr

Homburger Aktionsreihe stieß auf überwältigenden Zuspruch
Mehr als 3.300 Interessenten kamen zu den Veranstaltungen

Eine überwältigende Besucherresonanz, zahlreiche neue Impulse und die Stärkung Homburgs als Kultur- und Tourismusstandort – das ist die stolze Bilanz der Aktionsreihe, mit der man sich während der vergangenen Monate an dem Jubiläum „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ beteiligte. Im Rahmen einer abschließenden Präsentation in Bruchhof-Sanddorf ließ man das ausklingende Aktionsjahr Revue passieren und zeigte sich mit dessen Verlauf überaus zufrieden.

„Es war eine gute Entscheidung“, zieht Oberbürgermeister Karlheinz Schöner Resümme, „dass sich die Stadt Homburg an der gemeinsam getragenen Veranstaltungsreihe beteiligt hat. Die erfreuliche Resonanz hat gezeigt, dass bei guten Ideen nicht allein das eingesetzte Geld über den Erfolg entscheidet. Ich denke, dass die vielen beteiligten Personen in den Stadtteilen durch ihren Einsatz die zahlreichen Besucher nicht nur auf unsere historischen Wurzeln aufmerksam gemacht haben, sondern auch zur Verbundenheit innerhalb der Stadt sowie mit Zweibrücken beigetragen haben. Dafür möchte ich mich bei allen engagierten Kräften herzlich bedanken.“ Ein besonderer Dank des Homburger Oberbürgermeisters gilt dabei dem Heimat- und Verkehrsverein Jägersburg, den Akteuren von „Vereine & Verbände Bruchhof-Sanddorf“ sowie Klaus Friedrich für seine Ideen und seinen unermüdlichen Einsatz.

„Insgesamt nahmen mehr als 3.300 Interessentinnen und Interessenten aller Altersstufen an den vielfältigen, bewusst auf verschiedene Orte verteilten Veranstaltungen rund um das Jubiläum, 600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken‘ teil“, freut sich Klaus Friedrich, der den Anstoß zu diesem Homburger Aktionsjahr gegeben und dieses mit dem Heimat- und Verkehrsverein Jägersburg sowie mit der Interessengemeinschaft „Vereine & Verbände Bruchhof-Sanddorf“ maßgeblich konzipiert hatte. Zentren der rund 40 Veranstaltungen umfassenden Reihe waren die eng mit der Geschichte des Herzogtums verbundenen Orte Bruchhof-Sanddorf und Jägersburg, wo man über den Zuspruch glücklich ist.

Gerade in Bruchhof-Sanddorf stieß die Inszenierung und lebendige Vermittlung des Jubiläums „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ nach den Worten von Manfred Rippel (Vereine & Verbände Bruchhof-Sanddorf) auf hervorragende Resonanz, wobei es erstmals in dieser Form gelungen sei, über ein gemeinsames Thema stadt- und ortsteilübergreifend zusammenzuarbeiten.

Die hervorragende Resonanz – rund 1.300 Besucher wurden bei unterschiedlichsten Veranstaltungen gezählt – ist nicht zuletzt dem Engagement der gleichfalls an der Aktionsreihe beteiligten Stiftung Karlsberger Hof zu verdanken. „Gerne waren wir Gastgeber und Partner für die hochkarätigen und abwechslungsreichen Veranstaltungen und wollen gemeinsam mit den übrigen Akteuren dafür sorgen, dass diese ihre würdige Fortsetzung finden“, so Réka Maret von der Stiftung Karlsberger Hof. Neben der Bedeutung des einstigen „Feenschlosses“ Karlsberg wurde mit einer Wanderung von Sanddorf nach Kirrberg auch das Homburg durchquerende Teilstück der bedeutendsten Kulturstraße Europas – des von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärten Jakobspilgerweges – ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt.

Ähnlich positiv äußert sich Gustl Altherr, der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Jägersburg: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der in unserem Stadtteil angebotenen Veranstaltungen; denn es waren wohl mehr als 1.500 Besucher, die sich dafür interessierten. Insbesondere der Empfang zur Eröffnung der Reihe, die Exkursionen im Herzogswald und vor allem der Hubertusmarkt zum Ausklang waren Publikumsmagnete, für die es auch durchweg großes Lob gab. Dies ermuntert die Vereinsführung, auch künftig bei geeignetem Anlass ähnliche Angebote auszuarbeiten.“ Dem schließt sich der Jägersburger Ortsvorsteher Siegfried Biegaj an: „Die gute Resonanz ermutigt uns, die Veranstaltungsreihe fortzusetzen und noch auszubauen. Die Gesamtbesucherzahl von etwa 1.500 Personen in Jägersburg sollte zudem ermuntern, entsprechende Mittel bereit zu stellen, damit Homburg mit seinen Stadtteilen im Wettbewerb mit den Nachbarstädten seinen hohen Kultur- und Tourismuswert behaupten kann.“

Auch Dr. Karl Schuberth, Ortsvorsteher von Einöd, wertet „die Aktionsreihe rund um ‚600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken‘ als eine sehr gelungene Sache, die unbedingt ihre Fortsetzung finden sollte“ und begrüßt „alle Maßnahmen die das Bewusstsein der Menschen für die gemeinsame Geschichte der Saarpfalz fördern“. Dies zu verdeutlichen und den Blick für die historischen und kulturellen Schätze unserer Heimat zu öffnen, ist eine wichtige kulturpolitische Aufgabe. Die Aktionsreihe habe dazu nach seinen Worten – ebenso wie die im Barockgarten des Römermuseums Schwarzenacker angebotene Veranstaltung zum bundesweit begangenen „Tag des Gartens“- einen wichtigen Beitrag geleistet.

Als „eine gelungene Veranstaltung für Kopf und Bauch“ bezeichnet Erich Bollinger vom Ortsrat Wörschweiler die im Rahmen der Aktionsreihe erstmals durchgeführte, von Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger, Klaus Friedrich und Joachim Jann konzipierte Tafel- und Kulturerlebnistour „Weißes Gold und weiße Mönche“, die zwischen Gutenbrunner Tal und Wörschweiler Hof zu allerlei spannenden Begegnungen einlud. Die überwältigende Resonanz „signalisiert das große Interesse der Bevölkerung an regionaler Geschichte“ und habe auf überzeugende Weise gezeigt, „dass auch in vergangenen Zeiten Essen nicht nur Nahrungsaufnahme war, sondern auch Genuss und Gaumenfreude sein konnte“.

Raimund Konrad, der Beigeordnete der Stadt Homburg für Kultur und Tourismus, wertet die Aktionsreihe ebenfalls als Erfolg: „Wir haben gezeigt, dass man auch mit geringen Mitteln gute Kulturarbeit leisten kann. Ermöglicht haben das vor allem die ehrenamtlich tätigen Referenten und Projektleiter bei einer Vielzahl von Veranstaltungen. Hierfür möchte ich mich herzlich bedanken. Am regen Zuspruch durch die Besucher kann man sehen, dass einige Veranstaltungen es verdient hätten, auch in den kommenden Jahren wiederholt zu werden“. In diesem Zusammenhang betont er, dass es schade wäre, „würde man das Programmheft nach der letzten Veranstaltung schließen, um es zu den Akten zu legen. Über die Weiterführung des Programms als Reihe möchte ich deshalb alle Akteure zu einem Gespräch herzlich einladen“.

Dies wiederum ist ganz im Sinne der Initiatoren der Homburger Aktionsreihe, die hoffen, dass die im Laufe des Jubiläumsjahres gemachten Erfahrungen sich über 2010 hinaus als Impulse erweisen und neue Perspektiven für Stadt und Region aufzeigen. So stellt beispielsweise die für Wörschweiler entwickelte Tafel- und Kulturerlebnistour eine Premiere im UNESCO-Biosphärenregion Bliesgau dar, die im kommenden Jahr dank der Unterstützung der Saarpfalz-Touristik zu einem festen Angebot in der „Genussregion Saarland“ werden soll. Zudem wird die erfolgreiche, von Klaus Friedrich konzipierte Kulturreihe „Homburger Solitäre“ mit weiteren Themen-Soireen fortgesetzt und sollen die einzelnen Ortsteile als „Kulturorte“ um neue Facetten bereichert werden.

Quelle: Stadt Homburg

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